Hundeschule Wendelstein  

Dog Walk - die Hundeschule GbR    

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Geschirre für den Hund, warum?

Der Hals des Hundes ist ein sehr empfindlicher und intimer Bereich, genau wie bei uns Menschen. Nicht umsonst gibt es den Ausspruch "Bleib mir bloß vom Hals!"

Die seitlichen Halspartien sind zwar recht stark bemuskelt, jedoch sowohl der Kehlkopf als auch die Luftröhre liegen ungeschützt an der unteren Halspartie. Ebenso ungeschützt befindet sich die Halswirbelsäule im oberen Halsbereich.

Durch das Tragen eines recht dünnen Halsbandes oder sogar Ketten- und Stachelhalsbandes, wird gerade auf diese empfindlichen Partien ein enormer Druck ausgeübt, jedesmal wenn der Hund nach vorne in sein Halsband springt oder zieht. Dieser Druck ist für den Hund natürlich sehr unangenehm und er versucht sich diesem Druck zu entziehen. Wodurch versucht er das? Durch Flucht nach vorn und so entsteht und verschlimmert sich das Ziehen des Hundes an der Leine. Durch das Tragen eines Brustgeschirrs wird dieser unangenehme Druck vom Hals des Hundes genommen. Bei vielen Hunden lässt bereits schon dann das Ziehen an der Leine nach.

Es muss aber natürlich durch ein entsprechendes Training der Leinenführigkeit etabliert werden.

Aus gesundheitlichen Gründen ist ein gut sitzendes Geschirr ebenfalls zu empfehlen:

  • Hunde können, genau wie wir Menschen, Verspannungen im Nackenbereich aufbauen, welche zu Kopfschmerzen führen.
  • Die Luftröhre und der feine Kehlkopf des Hundes werden geschont. Das besonders unangenehme röchelnde Geräusch eines Hundes am Halsband spricht eigentlich für sich. Kehlkopfentzündungen sind da keine Seltenheit.
  • Die Halswirbelsäule wird entlastet. Sie ist genauso aufgebaut wie die menschliche Wirbelsäule. Der leider häufig immer noch benutzte Leinendruck führt zu vielen HWS-Erkrankungen. Dieser Bereich ist besonders bei jungen Hunden sehr empfindlich. Ein gut sitzendes Brustgeschirr schont also die Halswirbelsäule des Hundes, die Muskeln, den Kehlkopf und die Luftröhre.

Durch den am Rücken liegenden Steg hat man zusätzlich einen wesentlich besseren Zugriff auf seinen Hund in brenzligen Situationen. Dieser Griff ist, besonders bei langhaarigen Hunden, wesentlich besser zu erreichen und der Hund ist einfacher zu halten.

Unsichere und ängstliche Hunde, die in bestimmten Situationen zu Panik neigen, sind besser zu kontrollieren und ihre Panik wird nicht unnötig durch akute Luftnot verstärkt.

Beim Kauf und Anpassen eines Brustgeschirrs sollten folgende Dinge beachtet werden:

  • Es sollte aus weichem, leichten Material sein, das sich dem Körper anschmiegt. Das Material und auch die Vernähungen dürfen nicht einschneiden. Nylongeschirre haben sich besser bewährt als Ledergeschirre.
  • Das Material sollte waschbar sein.
  • Die Verschlüsse sollten haltbar, strapazierfähig und der Körperform angepasst sein (abgerundet).
  • Das Geschirr sollte von 2 Seiten zu öffnen sein, damit der Hund nicht mit der Pfote "einsteigen" muss. Dies kann bei Verletzungen oder alten Hunden zum Problem werden.
  • Rücken- und Bauchsteg sollten lang genug gearbeitet sein. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Verstellbarkeit des Bauchsteges. Ist er zu kurz, kommen die Seitenteile zu nah hinter den Ellbogen hoch und können dort scheuern. Optimal sitzt das Geschirr, wenn zwischen Ellbogen und Seitenteilen etwa eine Handbreit Platz ist.
  • Die Breite der Gurte sollte dem Gewicht des Hundes angepasst sein.
  • Manche Hunde, die das Tragen eines Brustgeschirrs noch nicht gewohnt sind, knabbern gern an den Stoffgurten herum. Deshalb den Hund besonders in der Gewöhnungsphase nicht mit dem angelegten Geschirr allein lassen und es immer nur unmittelbar vor dem Spaziergang anlegen und sofort nach Beendigung des Spazierganges wieder abnehmen.

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